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72 Stunden für den Schutz der Flüsse

2015-08-25 16:18:00| Euronatur - Pressemitteilungen

Flussliebhaber aufgepasst: In 30 Tagen beginnen die Balkan River Days! Im Rahmen der Kampagne Rettet das Blaue Herz Europas" laden EuroNatur und Riverwatch vom 25. bis 27. September 2015 Organisationen zum Schutz der Flüsse, Fischer und andere Flussinteressierte nach Belgrad ein, um gemeinsam Strategien zum Schutz der Balkanflüsse zu entwickeln. Nirgendwo sonst in Europa gibt es eine vergleichbare Vielzahl und Vielfalt natürlicher und unzerstörter Flusslandschaften wie auf dem Balkan. Doch nahezu alle Balkan-Flüsse sollen für die Wasserkraftnutzung ausgebaut werden. Mehr als 630 mittlere und größere Wasserkraftwerke mit einer Leistung von über einem Megawatt sind auf der Balkanhalbinsel geplant. Bitte helfen Sie uns und verbreiten Sie diese Einladung an alle Flussschützer und -liebhaber, die an der Veranstaltung interessiert sein könnten! Die Anmeldefrist läuft noch bis 31.08.2015. Die Teilnahme ist kostenlos. Balkan River Days: Einladung und Programm   Mehr über die Kampagne Rettet das Blaue Herz Europas      

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Starkes Signal für den Naturschutz

2015-08-10 15:09:00| Euronatur - Pressemitteilungen

Über 500.000 EU-Bürger haben an der Umfrage der EU-Kommission zur EU-Naturschutzgesetzgebung teilgenommen. 94 Prozent haben sich dabei gegen die Aufweichung des Naturschutzes in der EU ausgesprochen.Über eine halbe Millionen EU-Bürger haben an der Umfrage der Europäischen Kommission zur EU-Naturschutzgesetzgebung teilgenommen. 94 Prozent unterstützten dabei die von europäischen Natur- und Umweltschutzverbänden initiierte Kampagne NatureAlert. Das Votum der EU-Bürger ist ein starkes Signal nach Brüssel und an die Mitgliedsstaaten der EU, an den Naturschutzrichtlinien nicht zu rütteln, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. Seit Anfang des Jahres stehen die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und die Vogelschutzrichtlinie im Rahmen des sogenannten Fitness-Checks auf dem Prüfstand. Damit will die Kommission nach eigener Aussage feststellen, ob die derzeit geltende EU-Gesetzgebung geeignet ist, die hohen Umwelt- und Naturschutzziele der EU zu erreichen. Naturschützer befürchten, dass viele Lobbygruppen den Prozess nutzen wollen, um bestehende Standards abzusenken. Von Ende April bis Ende Juli waren alle EU-Bürgerinnen und -Bürger aufgerufen, sich an einer öffentlichen Befragung zu den beiden Naturschutzrichtlinien zu beteiligen. Insgesamt 552.471 Beiträge gingen bei der EU-Kommission ein. Diese will die Ergebnisse der Konsultation im Herbst im Rahmen einer Konferenz zum Thema veröffentlichen. Pressemitteilung der EU-Kommission

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Viele Vögel reisen dieser Tage in den Tod

2015-08-06 09:41:00| Euronatur - Pressemitteilungen

Für weit mehr als zwei Millionen Zugvögel wird die östliche Adria jedes Jahr zur Todesfalle. In den Feuchtgebieten an der Küste und im Hinterland schießen Scharen von Vogeljägern auf alles, was fliegt. Besonders kritisch ist die Situation nach wie vor in Albanien.Tatort Adria Vogeljagd auf dem Balkan Presseinformation vom 6. August 2015Radolfzell. Mit Mauersegler, Knäkente und Bekassine haben sich bereits die ersten Fernreisenden der Vogelwelt auf den Weg in südlichere Gefilde gemacht. Millionen von Zugvögeln ziehen auf der sogenannten Adria-Zugroute von Mittel-, Nord- und Osteuropa oder Sibirien über die Adria in Richtung Afrika. Doch viele Tiere kommen in ihren Winterquartieren nie an. Für weit mehr als zwei Millionen Zugvögel wird die östliche Adria jedes Jahr zur Todesfalle. In den Feuchtgebieten an der Küste und im Hinterland sammeln sich Scharen von Vogeljägern und schießen auf alles, was fliegt. Damit drohen auch in Deutschland Arten wie die Moorente zu verschwinden, denn die Abschüsse auf dem Zugweg über die Balkanhalbinsel bluten ihre Bestände aus, warnt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der europaweit tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur. Besonders kritisch ist die Situation nach wie vor in Albanien. Dass die albanische Regierung im vergangenen Frühjahr einen zweijährigen Jagdbann über das Land verhängt hat, gab Hoffnung auf eine Kehrtwende. Grund für den längst überfälligen Schritt war der massive Rückgang von Wildtieren in Albanien. Bislang ist der Frieden jedoch trügerisch, denn die Umsetzung des Jagdbanns wird viel zu wenig kontrolliert. Wir fordern eine stärkere Überwachung und eine konsequente juristische Verfolgung von Rechtsverletzungen in den Ländern entlang der Adria-Zugroute, ganz besonders auch in Albanien. Nur so können wir die Zugvögel schützen, sagt Gabriel Schwaderer. Wie wirksam und wichtig zuverlässige Kontrollen sind, zeigt sich im Naturpark Hutovo Blato im bosnischen Teil des Neretva-Deltas. Dort ist die Wilderei in den letzten beiden Jahren erstmals stark zurückgegangen. Der Grund ist offensichtlich: Dank der Unterstützung von EuroNatur gehen im Naturpark Hutovo Blato seit dem Sommer 2013 regelmäßig Ranger auf Patrouille. Sie arbeiten mit dem örtlichen Jagdverband und der Polizei zusammen, um die Einhaltung des Jagdverbots zu kontrollieren. In der unmittelbaren Folge hatte sich die Zahl der gefiederten Wintergäste auf dem Svitava-See bei der Internationalen Wasservogelzählung im Januar 2014 gegenüber dem Vorjahr verzehnfacht. Dieses Niveau wurde im Januar 2015 erneut erreicht. Das Beispiel Hutovo Blato zeigt eindrücklich: Die Vögel erobern ein Gebiet schnell zurück, wenn es uns gelingt, die Wilderei zu stoppen, sagt Gabriel Schwaderer. Hintergrundinformationen:Mehr zum Thema Vogeljagd auf dem BalkanDer Naturpark Hutovo Blato und das gesamte Neretva-Delta zählen zu den wichtigsten Rastgebieten für Zugvögel entlang der Adria-Zugroute Rückfragen: EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 10, Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: info@euronatur.org, Internet: www.euronatur.org, Ansprechpartner: Stefan Ferger, Pressekontakt: Katharina Grund

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Deutsche Welle: Kahlschlag in den Karpaten

2015-07-07 17:25:00| Euronatur - Pressemitteilungen

Hier kann jeder Holz kaufen nur der Preis muss stimmen! Die Aussage des rumänischen Waldarbeiters in der Sendung Fokus Europa der Deutschen Welle spricht Bände. Woche für Woche werden in den rumänischen Karpaten Tausende Bäume illegal abgeholzt. Auch vor Nationalparken macht die Holzmafia nicht halt.In vielen Regionen der Karpaten sind die Folgen der zügellosen Rodung inzwischen unübersehbar. Wo einst ausgedehnten Mischwälder standen, dominieren jetzt kahle Bergkämme und erodierte Hänge das Bild. Die Behörden sehen dem Holzdiebstahl oft tatenlos zu. Um Rumäniens Wälder vor der Zerstörung zu retten, hat der rumänische Naturschützer Gabriel Paun die Organisation Agent Green gegründet. Bei seinen Einsätzen riskiert er oft Leib und Leben, wie der Beitrag Kahlschlag in den Karpaten der Sendung Fokus Europa zeigt.   Die Entwicklung in Rumänien ist alarmierend. Einmalige Urwälder werden kurzfristigen Profitinteressen geopfert und die bisher ausgedehnten Lebensräume für Bären und Luchse werden immer kleiner. Es ist höchste Zeit, der zügellosen Zerstörung der Wälder Einhalt zu gebieten, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.   Sehen Sie den Beitrag Kahlschlag in den Karpaten der Deutschen Welle        

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Einladung zu den Balkan Rivers Days

2015-06-23 10:38:00| Euronatur - Pressemitteilungen

Im Rahmen der Kampagne Rettet das Blaue Herz Europas" laden EuroNatur und Riverwatch vom 25. bis 27. September 2015 zu den Balkan Rivers Days in Belgrad ein die erste Veranstaltung dieser Art in Europa.Im Rahmen der Kampagne Rettet das Blaue Herz Europas" laden EuroNatur und Riverwatch vom 25. bis 27. September 2015 zu den Balkan Rivers Days in Belgrad ein die erste Veranstaltung dieser Art in Europa. Im Mittelpunkt stehen die Flüsse auf dem Balkan, ihr herausragender ökologischer Wert und ihre Bedrohung durch die Wasserkraftlobby. Ziel ist es, Organisationen zum Schutz der Flüsse, lokale Initiativen, Anti-Staudamm Bewegungen, Fischer und andere Flussliebhaber vom Balkan und aus dem Rest der Welt zusammen zu bringen, Netzwerke zu bilden und gemeinsam Strategien zum Schutz der Balkanflüsse zu entwickeln. Nirgendwo sonst in Europa gibt es eine vergleichbare Vielzahl und Vielfalt natürlicher und unzerstörter Flusslandschaften wie auf dem Balkan. Doch nahezu alle Balkan-Flüsse sollen für die Wasserkraftnutzung ausgebaut werden. Mehr als 630 mittlere und größere Wasserkraftwerke mit einer Leistung von über einem Megawatt sind auf der Balkanhalbinsel geplant. Bitte helfen Sie uns und verbreiten Sie diese Einladung an alle Flussliebhaber, die an der Veranstaltung interessiert sein könnten! Die Teilnahme ist kostenlos. Einladung und Programm stehen hier zum Download bereit. Mehr über die Kampagne Rettet das Blaue Herz Europas    

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